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Die Gemeinde Loukov, die ursprüngliche slawische Siedlung, die „Lúka“ gennant wurde, befindet sich 6 km nordöstlich von Mnichovo Hradiště. Sie liegt am rechten Ufer des Flusses Jizera im gleichnamigen Talkessel.

Die ersten urkundlichen Erwähnungen der Gemeinde stammen aus dem Jahr 1352, aber bereits etwa um 1200 entstand am Fluss Jizera eine slawische Siedlung, die Lúka genannt wurde. Diese ursprüngliche Bezeichnung kommt von der umliegenden ausgedehnten Wiesenlandschaft („Wiese” tschechisch „louka”). Später bekam die Siedlung ihren Namen Loukov.

In der Gemeinde gibt es die interessante Kirche im Stil der Gotik und Renaissance. Sie wurde auf dem Platz eines Vorgängerkirchenbaus erbaut, der auf das 14. Jahrhundert datiert ist. Im Jahre 1819 brannte sie aus, 1836 wurde sie erneuert. Aus dieser Zeit kommt ihr neuromanischer Turm. Im Interieur befindet sich eine Zinntaufschale aus dem Jahr 1582. In der Nähe der Kirche gibt es die neugotische Gruft der Fürstenfamilie Rohan (Rohanové), der Besitzer der Herrschaft Sychrov aus dem Jahr 1814.

In Loukov finden wir auch Denkmäler der sogenannten Volksarchitektur, und zwar die gezimmerten Häuser aus dem 17. bis 18. Jahrhundert. Eines der interessanten Gebäude ist der Šonský –Hof mit einem Speicher (tschechisch „špejchar“), Nr. 27. Es gibt hier auch zwei interessante Statuen von Heiligen, die Johannes-Nepomuk-Statue („Jáníček“ genannt) aus dem Jahr 1779 und die St. Josef-Statue aus dem Jahr 1798.

Die umliegende Landschaft ist für Touristik und zum Radfahren geeignet.

 

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