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Klášter Hradiště nad Jizerou

Die Gemeinde Klášter Hradiště nad Jizerou ist dank einem der ältesten Zisterzienserklöster in Tschechien berühmt geworden, sie liegt nicht weit von Mnichovo Hradiště, am Rande des Landschaftsschutzgebietes Böhmisches Paradies (CHKO Český ráj).

Die ersten urkundlichen Erwähnungen der Gemeinde stammen erst aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. In die Geschichte ging die Gemeinde vor allem dank der Gründung des Zisterzienserklosters ein. Die Gründung ist auf das Jahr 1144 datiert und es war wahrscheinlich eines der ersten Zisterzienserklöster in Tschechien. Die Gründer des Klosters waren Mitglieder der Familie Marquard (Markvartici), Vorfahren der Herren von Zvířetice. Der Name Hradiště (deutsch „Burgstätte“) stammt aus hiesiger Tradition – die Burgstätte stand hier schon in der Hallstattzeit. Die offizielle Bezeichnung Klášter Hradiště nad Jizerou gehört der Gemeinde seit dem Jahr 1922.

Während der Hussitenkriege, im Jahre 1420, wurde das Kloster von den Orebiten eingenommen und zerstört. Die Mönche retteten sich durch die Flucht auf die nicht weit entfernte Burg Bezděz, das Kloster wurde aber nie mehr erneuert. Auch weitere verschiedene Umbauten vernichteten die Reste der prächtigen frühgotischen Gebäude. Im 16. Jahrhundert wurde auf den Ruinen ein Renaissance-Schloss, das später als Verwaltungszentrum der Wallenstein-Herrschaft (Valdštejnské panství) diente, aufgebaut. Im Jahre 1852 ließ es die Familie Wallenstein zu einer Bierbrauerei umbauen. Das Bier wird hier bis heute gebraut. Eines der wichtigsten Kulturereignisse ist das Internationale Bildhauer-Symposium (Mezinárodní sochařské sympozium), in dessen Verlauf Bildhauerwerke, die den Raum in umliegender Natur zusammenbilden, entstehen.

 
mailKlaster Hradiste nad Jizerou

Klášter Hradiště nad Jizerou 2, Klášter Hradiště nad Jizerou, 294 15

Telefon:+420 326 771 159
Fax:+420 326 771 159
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