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Die Gemeinde Dětenice, die laut einer Legende ihren Namen nach verlorenen Kindern trägt, die Fürst Oldřich im Wald rettete, liegt zirka 14 km südwestlich von Jičín. Sie erstreckt sich unter dem Flachland von Markvartice (Markvartická plošina) in einer Seehöhe von 224 m ü.M.

 

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Brodek, Dětenice und Osenice. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt bereits aus dem Jahre 1052. Nach der Legende soll Dětenice unter der Herrschaft des Premyslidenfürsten Oldřich in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts entstanden sein. Der Fürst soll mit seiner Gefolgschaft in den hiesigen, tiefen Wäldern gejagt haben und dabei einige verlorene, verlassene Kinder gefunden haben. Er soll sich ihrer angenommen haben und für sie ein Dorf haben erbauen lassen, das er später Dětenice  benannt haben soll. Im 14. Jahrhundert stand hier eine gotische Festung, die im 16. Jahrhundert im Renaissancestil und zwischen 1762 - 1765 von Z. Fiegert in ein Schloss im Spätbarockstil umgebaut wurde. Von den anderen historischen Sehenswürdigkeiten ist die neugotische Johannes-Nepomuk-Kapelle (kaple sv. Jana Nepomuckého) aus dem Jahre 1881 hervorzuheben. In der Ortschaft Osenice, am Schulgebäude, steht der Prozessionsaltar von M. B. Braun aus dem Jahre 1715. 

 
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