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Das ursprüngliche Untertanendorf und der kulturelle Mittelpunkt der Herrschaft Kost liegt in wunderschöner Umgebung des Böhmischen Paradieses zwischen Jičín, Turnov und Mladá Boleslav. Das Wahrzeichen der denkmalgeschützten Stadtzone sind die gezimmerten Holzhäuser.

Die erste schriftliche Überlieferung über Sobotka stammt aus dem Jahre 1322. Die Stadtgeschichte ist mit der Burg Kost verbunden. Sobotka war ein Untertanendorf und wurde zu einem ökonomischen und kulturellen Mittelpunkt der Herrschaft.

Während der Hussitenkriege herrschte das Adelsgeschlecht Hasenburk (Hasenburkové) über die Gegend um Sobotka. Die Blütezeit bestand unter dem Adelsgeschlecht Biberstein (Bibrštejnové) sowie Lobkowitz (Lobkovicové) fort. Besonders unter der Herrschaft der Familie Lobkowitz  kam es zu einem großen Aufstieg der Gemeinde. Aus dieser Zeit stammt das bedeutendste Denkmal in Sobotka – der Dekantempel der Heiligen Marie Magdalena (děkanský chrám Máří Magdaleny).

Sobotka steht unter Denkmalschutz sowohl dank einer Vielzahl von Baudenkmälern als auch reicher Geschichte. Die Gegend um Sobotka herum gehört zu den touristisch sehr attraktiven Gebieten. Es dominieren hier die Burgen Trosky und Kost, die Prachauer Felsen (Prachovské skály), die Groß-Skaler Felsenstadt (Hruboskalské skalní město) und nicht zuletzt die Täler und Teiche unter der Burg Trosky. 

Bedeutende Persönlichkeiten aus Sobotka:

Václav Šolc (1838 - 1871) - Dichter, in Sobotka geboren, wo er auch starb und bestattet ist. Er studierte in Jičín.
Fráňa Šrámek (1877 - 1952) – Schriftsteller, Dichter, Nationalkünstler, in Sobotka geboren, wo er später seine Ferienaufenthalte verbrachte. Er liebte sein Heimatland, über das er in seinen Werken schrieb.

 

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