Isergebirge
Smržovka – U Tří lip (2,5 km) - Nessequelle (2,7 km) – rote Markierung (3,5 km) – Černá studnice (rote Markierung 5 km) – Berany, Sattel (6,5 km) – Vrchůra (8,5 km) – Muchov (10 km) – Terezínka (11 km) – Tanvald, Bus, Bahn (13 km)
Vom T. G. Masaryk-Platz in Smržovka aus folgen wir der grünen Markierung bis zur Neissequelle. Vorbei am gelungen renovierten (2003) Wetterhäuschen kommen wir bald zum Lidické-Platz, oft auch Kleiner Platz genannt. In dessen Mitte steh tein renovierter Brunnen mit der Venus-Statue. Die jetzige Statue ist nur ein Provisorium, das Original wird nemlich gerade verfertigt und im Jahre 2004 auf seinen Platz gestellt. Noch bevor wir zur berühmten Pivrncově putyce (Kneipe zum Pivrnec) kommen, können wir zwischen den Bauten eine geschützte Winterlinde betrachten.
Jetzt steigen wir durch die Ortsstrabe, vorbei am renovierten Schulgebäude bis nach Nová Ves auf. Etwas höher, rechterhand der Strabe, wächst ein weiterer geschützter Baum von Smržovka, eine robuste Gemeine Esche. Noch etwa einen Kilometer weit folgt die grüne Markierung parallel der Strabe. Daraufhin schlagen wir unseren Weg rechts zum Quellgebiet der Neibe und zur Pension U Tří lip (Zu Drei Linden) ein. An der Strabe stehen mächtige Linden mit Martersäulen. Zur Neissequelle führt ein Faschinefubweg. Man kann sie aber auch auf der Strabe erreichen. Im Jahre 1930 enthüllten die Mitglieder des hiesigen Verschönerungsvereines an der Quelle der Lausitzer Neisse einen Gedenk-stein. Nach 1945 wurde dieser Ort seinem Schicksal überlassen und erst Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts mit viel Kunstsinn neu arrangiert.
Wir kehren auf die Strabe zurück, gehen nach link sund kommen in kürze zu einer Kreuzung. Wir überqueren die Hauptstrabe und erreichen der Ortsstrabe folgend bald die rote Markierung (von der Neissequelle bis hierher nicht markiert). Zusammen mit dieser markierung Stein unsere Strecke stetig an, vorbei an den malerischen Bergeinsiedeleien, bis sie den Gipfel des Schwarzbrunn erreicht. Obwohl der Gipfel im Gebiet von Smržovka liegt, wurde er seit jeher von den Bewohnern der Stadt Jablonec nad Nisou als ihr „Hausberg“ betrachtet. Schon im Jahre 1885 haben auf den hiesigen Felsen die Mitglieder der Ortsorganisation des Deutschen Gebirgsvereines in Jablonec nad Nisou zwei Aussichtsplattformen gebaut.
Das Interesse der Touristen für den Schwarzbrunn Fuchs stetig an, weshalb der Gebirgsverein im Jahre 1904 den Bau eines steinernen, 26 m hohen Aussichtsturms mit einer touristischen Baude begann.
Als der Aussichtsturm am 14. August 1905 eröffnet wurde, waren fast 6000 Menschen anwesend! Dem Bau Aussichtsturms fiel auch einer der zwei Aussichtsfelsen zum Opfer, der andere steht bis heute an der Wegekreuzung.
Der Kammweg wurde von den Touristen rot markiert. Diese Markierung führt vom Aussichtsturm bequem zum Sattel Berany. Auf dem Weg in den Sattel gewahren wir rechts die bizarren Formationen der Teufelsteine (Čertovy kameny). Der auffälligste von ihnen heibt Kladívko (oder auch Kačenka). Hinter dem Sattel Berany Stein der Weg zunächst zum Gipfel Pustina an, auf dem im Jahre 2003 ein weiterer Fermeldeturm gebaut wurde. Durch das gewellte Gelände kommen wir zum charakteristischen Felsen Buchta. Diese zwei Felsenblöcke linkerseits des Wegs Arden so genannt, weil sie ein Engels Felsentor bilden, an dessen Fub sich die Jahreszahl 1888 befindet. Kurz darauf gelanden wir zu einer einsamen Siedlung im Sattel Vrchůra. Auch im weiteren Verlauf wird der Kammweg von einer Menge von Felsen umrahmt. In der Vergangenheit hat man einige dieser Felsen umrahmt. In der Vergangenheit hat man einige dieser Felsen Zerbrochen und als Baumaterial benutzt. Kurz vor dem kurzen Anstieg auf den Gipfel vom Muchov geraten wir in einen tiefen Sattel (Kreuzung mit der gelben Markierung). In den Jahren 1924 – 1937 stand hier eine Bergbaude, die von der Ortsorganisation des Klubs „československých turistů“ in Velké Hamry erbaut wurde. Im Jahre 1937 brannte sie aus, und seitdem sind hier nur die bewachsenen Fundamente zu finden. Der Gipfel Muchov wird schon seit mehreren Jahrzehnten von der Fernmeldeanlage nemlich verunziert. Die interessante Aussicht ins Kamnitztal und zum Isergebirge ist jedoch erhalten geblieben. Wir gehen durch die Spalte des Felsentors (Skalní brána), und bald befindet sich eine der Sehenswürdigkeiten des Schwarzbrunnkamms – die Theresienhöhe vor uns. Schon im Jahre 1853 lieb hier der Wiener Unternehmer und Besitzer der Tanvalder Spinnerei Johann Mayer einen mächtigen Sockel aus hunderten Granitquadern bauen, auf dessen Krone eine ausgedehnte Platten-formation entstand. Aus Sicherheitsgründen wurde sie mit einem mächtigen Steingelän-der umfriedet und erhielt für den Fall eines unerwarteten Unwetters noch ein einfaches Wetterdach. Die Aussicht hat Johann Mayer nach seiner Ehefrau Theresienhöhe benannt. Von hier aus ist es nach Tanvald nur einen Steinwurf entfernt. Mit dem Bus oder dem Zug kann man nach Smržovka zurückkehren.
Unterwegs kann man sich in der Schwarzbrunnbaude oder im Sattel Berany erfrischen.
