Region Českolipsko
Bílý Kostel
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Die erste schriftliche Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem Jahre 1352. In der Vergangenheit wurde Bílý Kostel als Bergbaudorf angeführt, da in der Umgebung Blei und Silber gefördert wurden. Am rechten Ufer der Neiße steht die Herrenmühle (Panský mlýn), ein spätbarocker Hof aus dem Jahre 1793. Zur Wende des 15. und 16. Jahrhunderts fanden in der Ruine der unweit gelegenen Burg Roimund Räuberbanden Unterschlupf. Daher ließ Mikuláš II. die Reste dieser ehemaligen Wachburg abreißen. Bis heute sind von der Burg lediglich Teile turmförmiger Bauwerke und der Mauern erhalten geblieben.
Zur Gemeinde Bílý Kostel gehört auch die Siedlung Panenská Hůrka, die von deutschen Einwanderern aus dem Erzgebirge und aus Thüringen gegründet wurde. Diese entdeckten in der Umgebung Lagerstätten von Silber, Kupfer, Zink, Zinn und Blei. Die intensive Förderung hinterließ in der Siedlung viele Spuren, am Ort mit der Bezeichnung Hutní kout sind die Reste des sog. Stollens der fünf Brüder sichtbar. Derzeit dient Panenská Hůrka vor allem der Erholung.
